Weiter hat sie anlässlich dieser Einvernahme auch glaubhaft dargelegt, wieso sie in ihrem Bericht zum Stage im Bahnhof Bern nicht Bezug auf den Vorfall mit dem Strafkläger habe nehmen wollen. So führte sie aus, dass sie kein «Kollegenschwein» habe sein wollen, nun aber froh sei, dass der Vorfall zur Anzeige gekommen sei und sie Aussagen machen könne (pag. 133). Zusammengefasst ist festzuhalten, dass die Zeugin wiederum schlüssige und überzeugende Angaben machte. Es fällt auf, dass sie sich eher zurückhaltender äusserte als anlässlich der ersten Befragung, was zeigt, dass sie ihre Kollegen keineswegs übermässig belasten wollte.