Die ersten Aussagen des Beschuldigten stimmen mit den übrigen Beschreibungen des Rahmengeschehens recht gut überein, wirken glaubhaft und enthalten auch selbstbelastende Elemente, beispielsweise wenn er angab, er wäre gerne schneller gefahren, was aber aufgrund des Verkehrsaufkommens nicht möglich gewesen sei. Die abweichende Version, er habe vor dem Einbiegen in die Luzernstrasse angehalten und sogar noch nach links und rechts geschaut, bevor er losgefahren sei, bringt er erstmals vor, nachdem er von seinem Verteidiger nach allfälligen gefährdeten Verkehrsteilnehmer gefragt worden war.