Die Suchtproblematik und die gestörte Einstellung zum Körper seien als Folge der geschilderten Übergriffe nachvollziehbar. Dem Bericht vom 17.03.2014 lässt sich entnehmen, dass die Straf- und Zivilklägerin im Mai 2013, nachdem sie gegenüber der Therapeutin erstmals und spontan vom jahrelangen, seit ihrem 8. Altersjahr stattfindenden Missbrauch gesprochen hatte, über eine Anzeige nachdachte, eine solche aber u.a. wegen den Erfahrungen im früheren Verfahren im Jahr 2009 [recte: Im Jahr 2010; die Anzeige wurde am 31.03.2010 erstattet], unterliess. Damals habe sie sich geweigert auszusagen und behauptet, es sei nichts passiert.