H., bestätigt in Urteil des BGer 6S.26/2005 vom 3. Juni 2005 E. 2.1, 2A.563/2006 vom 3. Mai 2007 E. 5.3.2). Während sich die sog. «Erotikfilme» durch ein betontes Wegsehen vom Genitalbereich auszeichnen, leben pornografische Erzeugnisse vom betonten Hinsehen (TRECHSEL/BERTOSSA, in: TRECHSEL/PIETH [Hrsg.], Schweizerisches Strafgesetzbuch Praxiskommentar, 2. Aufl. 2013, N. 4 zu Art. 197 StGB). Gegenstände oder Vorführungen im Sinne von Art. 197 Abs. 1 - 5 StGB sind nicht pornografisch, wenn sie einen schützenswerten kulturellen oder wissenschaftlichen Wert haben.