Die im Vorfeld der Tat vorhandenen Lebensumstände zeichneten sich aus durch einen sozialen Rückzug und einen hohen Substanzkonsum. Die Möglichkeit der sexuellen Frustration als Tatmotiv könne ausgeschlossen werden, da der Beschuldigte vor seiner Tat mit mehreren Frauen sexuell verkehrt habe. Es sei eine imaginative Deliktsrekonstruktion durchgeführt worden, jedoch sei es dem Beschuldigten nach wie vor kaum möglich, sich an damalige Emotionen und Gedanken erinnern zu können. Unter dem Einfluss von Substanzen sei es zu einer narzisstischen Kränkung gekommen (Beschimpfung), was dazu geführt habe, dass der Beschuldigte auf das Opfer eingeschlagen habe.