Der Beschuldigte habe einen unproblematischen medikamentös unterstützten Alkoholentzug durchgemacht. Er habe sich während der gesamten Hospitalisation kooperativ und motiviert für eine Therapie gezeigt. Ein begonnener Therapieversuch mit Ritalin habe zu einer deutlichen Besserung der inneren Unruhe, der Konzentrationsstörungen und des Schlafes geführt. Während der Hospitalisation auf der geschlossenen Entzugsstation sei es mindestens einmal zu einem Rückfall mit Alkohol und Kokain gekommen. Trotz Rückfalls habe der Beschuldigte immer wieder Krankheitseinsicht signalisiert und sei motiviert gewesen, sein Suchtverhalten zu ändern.