Dieses Verhalten zeigt eine gewisse Reue und Einsicht, was strafmindernd berücksichtigt wird. Aufgrund seines noch jungen Alters und seiner guten Gesundheit liegt keine erhöhte Strafempfindlichkeit vor. Im neuesten Therapiebericht des Forensisch-psychiatrischen Dienstes (FPD) vom 16. März 2016 wird die Mitarbeit des Beschuldigten als positiv beschrieben, er zeige sich aktiv und engagiert. Der Beschuldigte arbeite an seiner Suchtproblematik und sei glaubwürdig für ein abstinentes Leben motiviert (pag. 5658). Er habe zudem in den vergangenen Jahren positive Erfahrungen im Hinblick auf seine Persönlichkeit machen können, nämlich dass er auch ohne Alkohol und Drogen geschätzt werde.