Sie erzählte anlässlich der Einvernahme: „Als er mir sagte, dass ich mit ihm zur Post kommen solle, um die Postkarte zu entsperren, sagte ich ihm, nein, das Geld gehöre mir. Er nahm das Messer hervor, hielt es mir vor den Hals und sagte mir, wenn ich nicht mitkommen würde, würde er mich aufschlitzen.“ (pag. 34 Z 258-260). Zur Auseinandersetzung in der Wohnung schilderte sie, sie habe sich überlegt, wenn sie in der Wohnung bleiben würde, mache er mit ihr sowieso was er wolle. Wenn sie nach draussen gehen würde, hätte sie vielleicht eine reale Chance (pag. 168 Z 41-43). Als er sie geschlagen habe, habe sie immer wieder diese Wut gehabt (pag. 167 Z. 7).