Die Berufungsführerin sei aber durchaus fähig, Gefühle zu zeigen und adäquat damit umzugehen. Die Gefängnisseelsorgerin habe ihre Reue als echt und nicht gespielt empfunden. Die Berufungsführerin habe sich auch zu ihren Zukunftsplänen geäussert; nach ihrer Entlassung plane sie eine dreimonatige Pilgerreise nach Santiago de Compostela, in einem sehr bescheidenen Rahmen und als kleines Zeichen der Reue (pag. 19 870). Sie überlege sich konkret, in den