Sie sei anfangs etwas zögerlich, dann aber detaillierter auf die Gründe ihrer Inhaftierung eingegangen. Sie habe dabei auch die für sie negativen Unterlagen und das psychiatrische Gutachten vorgelegt und sich problemlos fähig gezeigt, kritische Anmerkungen und Bedenken von Seiten der Gefängnisseelsorgerin anzunehmen und habe dabei humorvoll reagieren können. Sie habe nie irgendwelche Störungen des Denkens bei der Berufungsführerin feststellen können, auch keinerlei unangemessene Aggressionstendenzen. In ihren Gesprächen sei es neben allgemeinen Themen und Fragen der Lebensführung um Fragen wie Schuld, Einsicht und Versöhnung gegangen.