RIKLIN, in: StPO Kommentar, 2. Aufl. 2014, N. 1 zu Art. 335 StPO). Im Gegensatz zur früheren Rechtsprechung des Bundesgerichts (vgl. BGE 117 Ia 133 E. 1e S. 134; Urteil des BGer 6P.102/2005 vom 26. Juni 2006 E. 2.2) darf die Zusammensetzung des Gerichts grundsätzlich nicht, auch nicht aus zwingenden oder anderen sachlichen Gründen, geändert werden, ungeachtet der Möglichkeit, den Prozessstoff aus den Protokollen und Akten aufzuarbeiten (GUT/FINGERHUTH, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 4 zu Art. 335 StPO; KAUFMANN, a.a.O., S. 243).