Nur die dauernde medikamentöse Behandlung vermag den Ausbruch von AIDS und den darauf folgenden Tod zu verhindern bzw. zumindest hinauszuzögern. Letztlich bleibt noch einmal festzuhalten, dass es nicht darauf ankommen kann, wie der konkret Betroffene mit seiner Krankheit umgeht. Die erfreuliche Fähigkeit einer infizierten Person, mit den Folgen einer objektiv derart schwerwiegenden Krankheit besser umzugehen als der Durchschnitt, darf dem Täter nicht zu Gute gehalten werden. Dies umso mehr, als der physische und psychische Zustand lediglich eine Momentaufnahme darstellt.