Infizierte Menschen werden oft als unseriös abgestempelt und in Verbindung mit Drogenmissbrauch oder risikoreichem Sexualverhalten gebracht. Man fürchtet sich fälschlicherweise nach wie vor auch im täglichen Umgang vor ihnen. Sie werden als ansteckend und damit in gewisser Weise auch als gefährlich angesehen. Ihre gesellschaftliche Stellung ist herabgesetzt. Die Betroffenen müssen sich deshalb gut überlegen, wen sie über ihre Infektion informieren und ständig aufpassen, nicht zu viel über den eigenen Gesundheitszustand preiszugeben. Sodann bestehen grosse Einschränkungen im sexuellen und familiären Bereich. Eine normale Sexualität ist nicht mehr möglich.