Hinzu komme in den vorliegenden Fällen die um Jahre verkürzte Lebenserwartung der Opfer. Es sei klar, dass sich die Infektion nicht bei jeder Person mit der gleichen Geschwindigkeit und den gleichen Symptomen entwickle, die Therapie nicht bei jeder Person gleich greife und zu gleichen Nebenwirkungen führe. Es könne aber kaum bestimmt werden, wessen Infektion sich schlimmer auswirke. Die mit einer HIV-Infektion verbundenen Probleme und Einschränkungen gesundheitlicher, sozialer und beruflicher Art seien im Sinne eines jederzeit vorhandenen Risikos für alle Betroffenen gleich.