Retrozessionen wirken sich damit nicht nur auf die anfängliche Wahl der Bank aus, sondern können zusätzlich dazu beitragen, dass der Vermögensverwalter einen (allenfalls angezeigten) Bankenwechsel unterlässt, diesen gar nicht erst in Betracht zieht oder unnötig Bankdienstleistungen für seine Kunden zur Erhöhung der Retrozessionszahlungen in Anspruch nimmt. Fortlaufende Auszahlungen von Retrozessionen können folglich nicht nur (mit) ausschlaggebend für die Wahl der Bank sein, sondern auch für den Verbleib sowie für Art und Umfang der Verwaltungshandlungen bei selbiger.