45 ein zentrales Element der Fremdnützigkeit des Auftrags (BGer Urteil 4A_127/2012 vom 30. Oktober 2012 E 5.3; BGE 137 III 393 E 2.3). Nur der informierte Auftraggeber kann Klarheit darüber gewinnen, ob der Beauftragte die Geschäfte vertragsgemäss und getreu besorgt hat, und – falls das zu verneinen wäre – Schadenersatz geltend machen. Auch kann ein nicht informierter Auftraggeber weder sein Weisungsrecht sinnvoll ausüben (OR 397) noch sachdienlich über Widerruf (OR 404) oder Fortführung des Auftrages entscheiden (OFK OR-BÜHLER, Art. 400 N 2 mit Verweis auf BGE 110 II 181 E 2).