Umso fraglicher ist aber, weshalb die Beschuldigte über eine derart lange Strecke praktisch konstant sehr nahe hinter dem Polizeifahrzeug nachfuhr, wie dies in der ViDistA-Aufzeichnung eindrücklich feststellbar ist. Betrachtet man diese Aufnahme, so fällt auf, dass die Beschuldigte offensichtlich keineswegs mit äusserster Konzentriertheit hinter dem Polizeifahrzeug her fuhr, wie an ihrem Gesichtsausdruck bzw. Verhalten unschwer zu erkennen ist. Damit schuf sie jedoch zweifellos ein erhöhtes Gefährdungspotential. Ebenfalls nicht zu greifen vermag das Argument der Verteidigung, das gefahrene Tempo von bloss 60 km/h habe das Gefährdungspotential ganz erheblich verringert. Immerhin ist dies-