Bei Dauerdelikten wirkt der Strafantrag ausnahmsweise auch in die Zukunft, wenn das betreffende Delikt noch im Gange ist (z.B. Hausfriedensbruch; BGE 128 IV 81; Riedo, BSK I, a.a.O., Art. 30 N 70a). Dennoch beginnt die Frist zur Stellung des Strafantrags erst mit der Beendigung des Delikts zu laufen (zur Problematik vgl. RIEDO in: AJP 2002 S. 1219 ff.). In casu liegt aber kein Dauerdelikt vor.