Auf Frage des Staatsanwaltes, ob es sich beim Angeschuldigten um einen Täter handle, der langfristig eine Heilungschance habe, kurz- oder mittelfristig jedoch unsichere Heilungschancen habe, antwortete Frau Prof. Dr. Ermer, von Heilung könne man bei einer so komplizierten Persönlichkeitsstörung sicher nicht sprechen, aber von Besserung. Bei W. sei es sicher so, dass es kurzfristig keine, mittel- und langfristig aber durchaus Besserungsmöglichkeiten gebe in dem Sinn, dass erreicht werden könnte, aggressive Durchbrüche zu vermeiden bzw. zu kontrollieren (pag. 1612).