Die Expertin wies die Einschätzungen von Dr. Zühlke und Dr. Scheurer, W. sei nicht therapierbar, zurück. In diesen kurzfristigen Settings, in denen man noch allerhand Ausseneinflüsse (z.B. Eltern) gehabt habe, sei es schwierig, die Therapierbarkeit abzuschätzen. Man müsse sich Zeit lassen und unter anderem darauf hinwirken zu verhindern, dass die Therapiebemühungen durch Ausseneinflüsse unterlaufen würden. In diesem Zusammenhang machte die Expertin darauf aufmerksam, dass es in anderen Fällen, in denen Patienten als unbehandelbar bezeichnet worden seien, häufig daran gelegen habe, dass man es bei der Behandlung an der nötigen Geduld habe fehlen lassen (pag. 1612 f).