Gemäss Frau Prof. Dr. Ermer bestehen für die festgestellten Störungen Erfolg versprechende Behandlungsprogramme. Sie empfiehlt eine störungs- und deliktorientierte Therapie, welche vorzugsweise auf kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlungsverfahren abstützt und mit Medikamenten unterstützt wird, die sich speziell auch in der Behandlung von Angst- und Zwangsstörungen bewährt haben. Eine erfolgreiche Behandlung könne die Wahrscheinlichkeit weiterer Straftaten vermindern. W. sei auch bereit, sich einer Behandlung zu unterziehen. Gleichwohl sei der Behandlungserfolg nicht sicher.