Das Trojaner-Programm installierte sich selbständig und für den Anwender unbemerkt auf dem Computer des Emailempfängers, sobald dieser den Anhang anklickte. War das Programm einmal installiert, konnte der Angeschuldigte sämtliche Tastaturbewegungen auf dem Computer über eine ihm zugängliche Webseite durch so genannte Keylogdateien nachvollziehen. Insgesamt hat sich der Angeschuldigte rund 27'000 solche Keylogdateien über die ihm zugängliche Webseite auf seinen Rechner übermittelt und bekam auf diese Weise unter anderem Einsicht in Dateieingaben, eingegebene Benutzernamen, Passworte, das Surfverhalten im World Wide Web und ähnlichem.