Er ist seit 2004 arbeitslos und hat seinen Kokainkonsum mit Dealertätigkeiten sichergestellt. Eine berufliche Wiedereingliederung ist zurzeit unrealistisch, weil es dazu einer erfolgreichen Drogentherapie bedürfte, die aus den genannten Gründen ebenfalls unrealistisch ist. Da der Kokainkonsum in nicht geringer Dosierung anhält (nach eigenen Aussagen 0,3 – 0,4 g / Tag; vgl. pag. 1032), besteht der Druck zur Geldbeschaffung weiterhin und ist ein Rückfall in das bisherige Verhaltensschema und damit in die Drogendealertätigkeit nicht nur nicht ausgeschlossen, sondern sehr wahrscheinlich.