{"Signatur": "BE_OG_003", "Spider": "BE_ZivilStraf", "Datum": "2024-03-12", "PDF": {"Datei": "BE_ZivilStraf/BE_OG_003_KES-2024-181_2024-03-12.pdf", "URL": "https://www.zsg-entscheide.apps.be.ch/tribunapublikation/tribunavtplus/ServletDownload/KES_2024_181_323719a1159f182ebd8af5cfa97b333ff61114ecd421be6d2c393d33132eb663dc9daec69bda9215d03ee54d8043e77896c3b367bb76788b2c4ad407a8ec86c9e80657454f2909b5441c015f251f435f25092e04ff948eb1228ae43652f64cf1?path=323719a1159f182ebd8af5cfa97b333ff61114ecd421be6d2c393d33132eb663dc9daec69bda9215d03ee54d8043e77896c3b367bb76788b2c4ad407a8ec86c9e80657454f2909b5441c015f251f435f25092e04ff948eb1228ae43652f64cf1&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=KES_2024_181", "Checksum": "218bf3e5eada2f456c4ede735388738c"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["KES 2024 181"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Bern Obergericht Kindes- und Erwachsenenschutzgericht 12.03.2024 KES 2024 181"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Cour suprême Tribunal de la protection de l'enfant et de l'adulte 12.03.2024 KES 2024 181"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bern Obergericht Kindes- und Erwachsenenschutzgericht"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Cour suprême Tribunal de la protection de l'enfant et de l'adulte"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Berna  Kindes- und Erwachsenenschutzgericht"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kindes- und Erwachsenenschutzgericht  des Obergerichts des Kantons Bern"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 449 Abs. 1 ZGB Verhältnismässigkeit der Einweisung zur Begutachtung | Fürsorgerische Unterbringung durch KESB"}], "ScrapyJob": "446973/22/2112", "Zeit UTC": "03.12.2025 23:28:29", "Checksum": "780834f85751e21b5a73e984a4df8098", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bern Obergericht Kindes- und Erwachsenenschutzgericht 12.03.2024 KES 2024 181\nRegeste:\nArt. 449 Abs. 1 ZGB Verhältnismässigkeit der Einweisung zur Begutachtung | Fürsorgerische Unterbringung durch KESB\n\nObergericht Cour suprême\ndes Kantons Bern du canton de Berne\n\nKindes- und Erwachsenen- Tribunal de la protection\nschutzgericht de l'enfant et de l'adulte\n\nHochschulstrasse 17\nPostfach\nEntscheid\n3001 Bern KES 24 181\nTelefon +41 31 635 48 06\nFax +41 31 634 50 53\nObergericht-Zivil.Bern@justice.be.ch\nwww.justice.be.ch/obergericht Bern, 12. März 2024\n\nBesetzung Oberrichter Josi (Vorsitz), Fachrichterin Dr. med. Engeroff und\nFachrichterin Holenweger\nGerichtsschreiberin Spichiger\n\nVerfahrensbeteiligte A.______\nzurzeit Psychiatriezentrum Münsingen, Hunzigenallee 1, 3110\nMünsingen\nBeschwerdeführer\n\ngegen\n\nKindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Mittelland\nSüd, Tägermattstrasse 1, 3110 Münsingen\nVorinstanz\n\nGegenstand Einweisung zur Begutachtung\n\nBeschwerde gegen den Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Mittelland Süd vom 28. Februar 2024\nRegeste:\n\nArt. 449 Abs. 1 ZGB; Verhältnismässigkeit der Einweisung zur Begutachtung.\nDie Einweisung zur stationären Begutachtung ist auf die absolut notwendige Zeit zu beschränken. Gibt eine laufende ärztliche fürsorgerische Unterbringung Anlass zur Einweisung zur Begutachtung, so sind die beiden Massnahmen zeitlich möglichst zu koordinieren. In aller Regel ist die Begutachtung in einem solchen Fall während der Dauer der (maximalen) ärztlichen fürsorgerischen Unterbringung durchzuführen (E. 5.6.1).\n\nErwägungen:\n\nI.\n\n1.\n1.1 Am 15. Februar 2024 wurde A.______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) von Dr.\nmed. B.______ mittels ärztlicher fürsorgerischer Unterbringung im Psychiatriezentrum Münsingen (nachfolgend: PZM) untergebracht (pag. 51).\n1.2 Die dagegen erhobene Beschwerde des Beschwerdeführers wies das Kindes- und\nErwachsenenschutzgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 27. Februar 2024\nab (KES 24 148). Das Gericht stellte fest, dass die gesetzliche 6-Wochenfrist am\n27. März 2024 abläuft (pag. 55 f.).\n1.3 Ein vom Beschwerdeführer am 28. Februar 2024 verfasstes Entlassungsgesuch\nleitete das Kindes- und Erwachsenenschutzgericht am 6. März 2024 an das PZM\nweiter (KES 24 180).\n1.4 Mit Entscheid vom 28. Februar 2024 wies die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Mittelland Süd (nachfolgend: KESB/Vorinstanz) den Beschwerdeführer (zusätzlich) zur Begutachtung ins PZM ein. Die KESB beauftragte das PZM,\ndas Gutachten bis spätestens am 4. April 2024 zu erstellen und befristete die Einweisung des Beschwerdeführers bis am 11. April 2024 (pag. 17 ff.).\n\n2.\n2.1 Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer mit E-Mail vom 29. Februar\n2024 Beschwerde (pag. 1 ff.).\n2.2 Die Vorinstanz liess sich nicht vernehmen (vgl. pag. 149).\n2.3 Das PZM reichte eine ärztliche Stellungnahme (pag. 155 ff.) sowie einen aktualisierten Verlauf (pag. 107 ff.) ein.\n2.4 Die Verhandlung vor dem Kindes- und Erwachsenenschutzgericht fand am\n12. März 2024 statt (pag. 159 ff.).\n\n2\nII.\n\n3.\n3.1 Angefochten ist ein Entscheid einer Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde über\neine Einweisung zur Begutachtung (Art. 449 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [ZGB; SR 210]).\n3.2 Gegen einen solchen Entscheid steht die Beschwerde beim Kindes- und Erwachsenenschutzgericht offen (Art. 449 Abs. 2 i.V.m. 450 Abs. 1 ZGB und Art. 65 des\nGesetzes über den Kindes- und Erwachsenenschutz [KESG; BSG 213.316]).\n3.3 Die Beschwerde erfolgte frist- (Art. 449 Abs. 2 i.V.m. Art. 450b Abs. 2 ZGB) und\nformgerecht (Art. 449 Abs. 2 i.V.m. Art. 450 Abs. 3 und Art. 450e Abs. 1 ZGB).\n3.4 Die Entscheidfindung erfolgt in Dreierbesetzung nach Art. 45 Abs. 3 Satz 1 des\nGesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft\n(GSOG; BSG 161.1).\n3.5 Die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass.\nDas Kindes- und Erwachsenenschutzgericht tritt auf die Beschwerde ein.\n\nIII.\n\n"}