Behandelnde Ärzte kommen daher als Sachverständige nicht in Betracht (BGE 143 III 189 E. 3.4 S. 193; Entscheid des OGer/BE KES 19 855 vom 27. November 2019 E. 19.3, vgl. auch GEI- SER/ETZENSBERGER, in: Basler Kommentar, a.a.O., N. 49 zu Art. 439 ZGB). Als solche sind alle Ärzte zu betrachten, die in ihrer Funktion als Assistenz-, Ober- oder Chef- beziehungsweise leitende Ärzte die Behandlungsleistungen persönlich erbracht oder aber darauf durch konkrete, auf die betroffene Person bezogene Weisungen Einfluss genommen haben.