19. 19.1 Das Gesetz schreibt ausdrücklich vor, dass bei psychischen Störungen gestützt auf das Gutachten einer sachverständigen Person entschieden werden muss (Art. 450e Abs. 3 ZGB). Dasselbe gilt gestützt auf Art. 446 Abs. 2 ZGB für die KESB, wenn im Spruchkörper kein Arzt mit genügenden Fachkenntnissen in Psychiatrie vertreten ist (vgl. Entscheid des Kindes- und Erwachsenenschutzgerichts KES 15 433 vom 3. Juni 2018 E. 2.2; MARANTA/AUER/MARTI, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 6. Aufl. 2018 [nachfolgend: BSK ZGB], N 19 zu Art.