Eine solche besteht in einem «Zustand der Verkommenheit», der mit der Menschenwürde schlechterdings nicht mehr vereinbar ist (BGE 128 III 12 E. 3 S. 14). Eine solche Verkommenheit kann auch dadurch begünstigt werden, dass die betroffene Person die erforderliche medizinische Behandlung und pflegerische Betreuung ablehnt (vgl. ROSCH, in: Erwachsenenschutzrecht, 2. Aufl. 2015, N 7 zu Art. 426 ZGB; SPIRIG, in: Zürcher Kommentar, 1995, N. 52 zu Vorbemerkungen zu Art. 397a–f ZGB).