Der Erfolgsort i.S.v. Art. 109 IPRG ist der Ort, wo das geschützte Rechtsgut verletzt (bzw. in dieses eingegriffen, vgl. JEGHER/KUNZ, in: BSK IPRG, 4. Aufl., Art. 109 N 69 m.w.H.) wird, etwa durch Inverkehrbringen oder Vertrieb von gewerbliche Schutzrechte verletzenden Produkten oder Nutzung geschützter Kennzeichen (VI- SCHER/MOSIMANN, in: ZK IPRG, Bd. II, 3. Aufl., Art. 109 N 27). Die Regelung in Art. 109 Abs. 2 IPRG stimmt dabei mit der entsprechenden Bestimmung für unerlaubte Handlungen in Art. 129 Abs. 1 IPRG und – hinsichtlich der Anknüpfung an den Handlungs- und Erfolgsort – mit Art. 5 Ziff.