Zulässig ist aber grundsätzlich auch, wenn der Hinterleger die Marke für einen Dritten anmeldet, welcher eine Gebrauchsabsicht hat und an den er die Marke danach übertragen wird. Hier liegt beim Hinterleger eigentlich keine Gebrauchsabsicht bzw. nur mittelbare Gebrauchsabsicht vor (BEBI, a.a.O., 612; vgl. auch RIZVI/DAVID, a.a.O., N 43 zu Art. 5 MSchG; CHERPILLOD, Marques défensives, de réserve, et dépôts frauduleux, sic! 2000, 367 ff.; WILLI, a.a.O., N 4 zu Art. 5 MSchG; GASSER, SHK MschG, 2. Aufl. 2017, N 24 zu Art. 5 MSchG).