Der Botschaft zu Art. 79 Abs. 1 lit. b ZPO lässt sich entnehmen: „Dann wird sie [die streitberufene Person] sogar zur Hauptpartei und führt den Prozess in eigenem Namen für fremdes Recht (sog. Prozessstandschaft). Die Zustimmung der Gegenpartei zu diesem Parteiwechsel ist nicht erforderlich.“ (Botschaft zur ZPO vom 28. Juni 2006, BBl 2006, S. 7221 ff., S. 7283 f.) Dieser Auffassung ist ein Teil der Lehre gefolgt (FREI, in: Basler Kommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, 2. Aufl., 2013, Art. 79 N 12; TAKEI, in: Sutter-Somm et al., Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Aufl., 2013, Art.