{"Signatur": "BE_OG_002", "Spider": "BE_ZivilStraf", "Datum": "2013-06-11", "PDF": {"Datei": "BE_ZivilStraf/BE_OG_002_HG-2013-67_2013-06-11.pdf", "URL": "https://www.zsg-entscheide.apps.be.ch/tribunapublikation/tribunavtplus/ServletDownload/HG_2013_67_323719a1159f182ebd8af5cfa97b333ff61114ecd421be6d2c393d33132eb663dc9daec69bda9215d03ee54d8043e7787bd236395540d5f62a00d9e0eaf5c9614b372be84784dc0e45e275dd5eb58a0414aa713034abb2e8ee4e9652549cebfa?path=323719a1159f182ebd8af5cfa97b333ff61114ecd421be6d2c393d33132eb663dc9daec69bda9215d03ee54d8043e7787bd236395540d5f62a00d9e0eaf5c9614b372be84784dc0e45e275dd5eb58a0414aa713034abb2e8ee4e9652549cebfa&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=HG_2013_67", "Checksum": "a3ef49443c008ac55de1d429a7659708"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["HG 2013 67"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Bern Obergericht Handelsgericht 11.06.2013 HG 2013 67"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Cour suprême Tribunal de commerce 11.06.2013 HG 2013 67"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bern Obergericht Handelsgericht"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Cour suprême Tribunal de commerce"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Berna  Handelsgericht"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Handelsgericht  des Obergerichts des Kantons Bern"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 261 ZPO - Vorsorgliche Massnahmen, Leistungsmassnahmen | Markenrecht"}], "ScrapyJob": "446973/22/2112", "Zeit UTC": "04.12.2025 08:42:01", "Checksum": "17c9ec5711e26c747189dd4626155519", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bern Obergericht Handelsgericht 11.06.2013 HG 2013 67\nRegeste:\nArt. 261 ZPO - Vorsorgliche Massnahmen, Leistungsmassnahmen | Markenrecht\n\nHG 13 67, publiziert im August 2013\n\nEntscheid des Handelsgerichts des Kantons Bern\n\nvom 11. Juni 2013\n\nSpruchkörper\nOberrichterin Wüthrich-Meyer (Vizepräsidentin)\nGerichtsschreiber Sarbach\n\nVerfahrensbeteiligte\nA AG,\nvertreten durch Rechtsanwalt C und Rechtsanwalt D\nGesuchstellerin\n\ngegen\n\nB AG,\nvertreten durch Rechtsanwältin E und Rechtsanwalt F\nGesuchsgegnerin\n\nGegenstand: Markenrecht\n\nGesuch um Erlass superprovisorischer und provisorischer Massnahmen vom 31. Mai 2013\n\nRegeste:\n Art. 261 ZPO: Voraussetzungen vorsorglicher Massnahmen\n Bei Leistungsmassnahmen, die die Vollstreckung des Hauptanspruchs vorwegnehmen,\nsind erhöhte Anforderungen an das Glaubhaftmachen der anspruchsbegründenden\nTatsachen zu stellen (E. IV./3.). Damit korrespondieren erhöhte Anforderungen an die\nrechtliche Begründetheit des Anspruchs: Während in der Regel summarisch zu prüfen ist,\nob der Anspruch nicht aussichtslos erscheint, ist hier angezeigt, zu prüfen, ob der\nAnspruch aussichtsreich erscheint (E. IV./5.).\n\nRedaktionelle Vorbemerkungen:\nDie Parteien lagen seit längerem im Streit wegen des Gebrauchs ihrer Marken. Zur\nBeilegung des Streits schlossen sie eine Abgrenzungsvereinbarung. Diese wurde jedoch von\nder Gesuchsgegnerin aufgrund angeblicher Verstösse gegen die Abgrenzungsvereinbarung\nmehrfach gekündigt. Die Gültigkeit der Kündigungen ist Gegenstand eines hängigen\nordentlichen Verfahrens vor dem Handelsgericht des Kantons Bern.\n\nIm vorliegenden Verfahren um Erlass vorsorglicher Massnahmen machte die Gesuchstellerin\nLeistungsansprüche geltend, die sie auf die Abgrenzungsvereinbarung stützte. Zu prüfen war\ndemnach primär, ob die Abgrenzungsvereinbarung nach wie vor galt (wie es die\nGesuchstellerin behauptete), oder ob sie rechtsgültig gekündigt worden war (wie es die\nGesuchsgegnerin behauptete) – und damit dieselbe Frage, welche auch Gegenstand des\nHauptverfahrens bildet.\n\nErwägungen:\n\nI. Prozessgeschichte\n(...)\n\nII. Formelles\n(...)\n\nIII. Sachverhalt\n(...)\n\nIV. Materielles\n\n1. (…)\n\n"}