Ein solches Recht ist nach dem Gesetzeswortlaut der Kindsvertretung vorbehalten und beschränkt sich auf die in Art. 300 ZPO genannten Bereiche. Ob auch das Kind neben der Kindsvertretung (gegebenenfalls mit einem Rechtsbeistand) selbstständig zur Ergreifung eines Rechtsmittels berechtigt ist, wird in der Lehre kontrovers diskutiert (verneinend JOSI, a.a.O., Ziff. VI, S. 536; SPYCHER, in: Berner Kommentar, a.a.O., N. 6 zu Art. 301 ZPO; JEANDIN, in: Commentaire romand CPC, 2. Aufl. 2019, N. 5 zu Art. 301 ZPO; SCHWEIGHAUSER, in: FamKomm, a.a.O., N. 16 ff. zu Art. 301 ZPO [der dem Kind allerdings