Trotzdem sieht das Gesetz zwei formell unabhängige Verfahren vor, für welche sowohl die Verfahrenskosten als auch die Parteientschädigung jeweils separat auferlegt werden. Gerade weil das Einspracheverfahren nicht zwingend erfolgen muss und dessen Einleitung in der Disposition der Arrestschuldnerin liegt, sind rechtslogisch zwei eigene Verfahrensabschnitte zu unterscheiden (Urteile des OGer/ZH PS170050 vom 18. April 2017 E. III.3.1; PS200041 vom 18. Juni 2020 E. 4.7, in: ZR 119/2020 S. 122; vgl. auch KREN, in: Kren/Vock (Hrsg.), Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs SchKG, 4. Aufl. 2017, N. 30 zu Art. 272 SchKG).