Wird die Prothese in einem anderen (insb. steileren) Winkel implantiert, kommt es zu einem sog. „edge loading" (Kantenbelastung), d.h. der Kopf kommt der Pfanne an der Kante unter dem Gewicht des Patienten und bei jeder Bewegung derart nahe (sog. „danger zone"), dass das Einfliessen von Gelenksflüssigkeit nicht mehr möglich ist und somit Metall direkt auf Metall trifft. Die dadurch entstehende Reibung führt zur Loslösung von kleinsten Metallpartikeln (engl. metal debris) rund um die Prothese, die das angrenzende Gewebe des Patienten kontaminieren und zerstören.