Diese theoretische Annahme funktioniert allerdings nur dann, wenn die Prothese mit einem Winkel von 45° implantiert wird, was freilich aufgrund der unterschiedlichen Anatomien der Patienten eher selten der Fall ist. Wird die Prothese in einem anderen (insb. steileren) Winkel implantiert, kommt es zu einem sog. „edge loading" (Kantenbelastung), d.h. der Kopf kommt der Pfanne an der Kante unter dem Gewicht des Patienten und bei jeder Bewegung derart nahe (sog. „danger zone"), dass das Einfliessen von Gelenksflüssigkeit nicht mehr möglich ist und somit Metall direkt auf Metall trifft.