Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht von Belang ist, ob die im gleichen Haushalt lebende Ehefrau (oder Lebenspartnerin) arbeitet bzw. ob sie objektiv einer Erwerbsarbeit nachgehen könnte, und ebenso wenig ist von Belang, ob und in welchem Umfang sie sich an den Kosten des Haushaltes tatsächlich beteiligt (BGE 138 III 97 E. 2.3.2 und 2.3.3 S. 100 f.). Nur so lässt sich der Vorrang des Kindesunterhalts tatsächlich umsetzen (BGE 144 III 502 E. 6.6 S. 507 f.; BGE 138 III 97 E. 2.3.2 und 2.3.3 S. 100 f.).