Diese Regelung gilt allerdings nur für die Gerichtskosten, nicht aber für die Parteikosten. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz rechtfertigt sich lediglich in Fällen qualifizierter Verfahrensfehler (sog. «Justizpannen») oder dort, wo der Staat materiell Gegenpartei ist und damit als unterliegende Partei im Sinne von Art. 106 Abs. 1 ZPO zu betrachten ist (vgl. BGE 142 III 110 E. 3; BGE 140 III 501 E. 4; BGE 139 III 471 E. 3.3; BGE 139 III 334 E. 4.2; Urteil des Bundesgerichts 5A_378/2013 vom 23. Oktober 2013 E. 2.2; ferner: STERCHI, a.a.O., N. 25 zu Art 107 ZPO;