Allerdings hält das Bundesgericht es beispielsweise für unbedenklich, wenn ein Gemeinderat an einem Planungs- und Einspracheverfahren mitwirkt, obwohl er im betroffenen Planungsperimeter Bauland besitzt und somit unmittelbar am Ausgang des Verfahrens interessiert ist (BENJAMIN SCHIND- LER, a.a.O., S. 194, mit Hinweis auf Urteil des Bundesgerichts vom 9. Mai 1979, abgedruckt in ZBl 80 [1979] S. 48 sowie Entscheid des Solothurner Regierungsrates Nr. 1554 vom 10. August 1999, GER 12/1999 E. 2.2.1; ARN, Ausstandspflicht, S. 117).