Die Frage der Aktiv- oder Passivlegitimation bestimmt sich nach materiellem Recht und ist von Amtes wegen zu prüfen (iura novit curia; vgl. BGE 136 III 365, S. 367 E. 2.1; BGE 130 III 550, S. 551 E. 2). Auch die Prozessstandschaft betrifft die Frage der Aktivlegitimation, ist mithin ebenfalls materiellrechtlicher Natur (vgl. E. STAEHELIN/ SCHWEIZER, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zürich 2010, N 6 zu Art. 68 ZPO). Es handelt sich hierbei um die Befugnis, ein fremdes Recht in eigenem Namen geltend zu machen.