3.2.3, ZZW 2000/5, S. 142 ff.; unter www.ejpd.admin.ch). Nach Art. 31 Abs. 1 ZGB endet die Persönlichkeit mit dem Tod. Ein postmortaler Persönlichkeitsschutz wird in der schweizerischen Lehre im Allgemeinen abgelehnt (BGE 127 I 161 mit Verweisen auf BGE 109 II 353 und 127 I 115, BGE 104 II 235). Da die Beschaffung von Daten bei verstorbenen Personen nicht möglich ist, hat die Aufsichtsbehörde die Bekanntgabe der Personendaten der Verstorbenen an Forschende zum Zweck der wissenschaftlichen, nicht personenbezogenen bzw. zum Weck der personenbezogenen Forschung, namentlich der Familienforschung zu bewilligen.