Es gebe Hinweise auf physische Gewaltanwendung, sexuellen Missbrauch sowie emotionale/psychische Gewalt durch den Vater. Die Symptome wie Enuresis, widerkehrende impulsive und aggressive Durchbrüche, emotionale Labilität, Angstsymptomatik, Konzentrationsschwierigkeiten und Suizidäusserungen seien zwar nicht spezifisch für eine entsprechende Gewaltanwendung, deuteten in der Summe jedoch auf eine erhebliche Belastung des Kindes. Der Kindsvater habe Mühe, die Perspektive seines Sohnes einzunehmen und zeige gegenüber dessen aktuellen Bedürfnissen wenig Verständnis.