{"Signatur": "BE_OG_001", "Spider": "BE_ZivilStraf", "Datum": "2021-05-10", "PDF": {"Datei": "BE_ZivilStraf/BE_OG_001_KES-2020-1074_2021-05-10.pdf", "URL": "https://www.zsg-entscheide.apps.be.ch/tribunapublikation/tribunavtplus/ServletDownload/KES_2020_1074_323719a1159f182ebd8af5cfa97b333ff61114ecd421be6d2c393d33132eb663dc9daec69bda9215d03ee54d8043e778dc4b233fd00efaef8e9c136de79fa3953f6e238a770482f1e9d9ed7d5092cbb4914ba3700ac3c74a9b51ad25fd58fc2e?path=323719a1159f182ebd8af5cfa97b333ff61114ecd421be6d2c393d33132eb663dc9daec69bda9215d03ee54d8043e778dc4b233fd00efaef8e9c136de79fa3953f6e238a770482f1e9d9ed7d5092cbb4914ba3700ac3c74a9b51ad25fd58fc2e&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=KES_2020_1074", "Checksum": "690a6613089f09d8276494c4424ba6c8"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["KES 2020 1074"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bern Obergericht Zivilkammern 10.05.2021 KES 2020 1074"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Cour suprême Chambres civile 10.05.2021 KES 2020 1074"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Berna Obergericht Zivilkammern 10.05.2021 KES 2020 1074"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bern Obergericht Zivilkammern"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Cour suprême Chambres civile"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Berna Obergericht Zivilkammern"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "2. 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Mai 2021\n\nBesetzung Obergerichtssuppleant Horisberger (Referent),\nOberrichterin Grütter und Oberrichter Schlup\nGerichtsschreiberin Bank\n\nVerfahrensbeteiligte A.________\nBeschwerdeführerin\n\ngegen\n\nKindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Emmental,\nDorfstrasse 21, Postfach 594, 3550 Langnau i. E.\nVorinstanz\n\nB.________\nMitbeteiligter\n\nGegenstand Genehmigung des Schlussberichts sowie Entlastung der Beiständin\n\nBeschwerde gegen den Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Emmental vom 9. Dezember 2020\n(2015-4803)\nRegeste:\n\nVerfahrenskosten bei der Genehmigung des Beistandsberichts sowie der Entlastung der Beiständin (Art. 411 und Art. 415 ZGB, Art. 63 Abs. 3 Bst. d und Art. 70\nAbs. 3 Bst. d KESG)\n\nDie Errichtung einer reinen Besuchsrechtsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB stellt\neine Kindesschutzmassnahme im engen Sinn dar, für welche das erst- und oberinstanzliche Verfahren gestützt auf Art. 63 Abs. 3 Bst. d KESG bzw. Art. 70 Abs. 3 Bst. d KESG\nkostenbefreit ist (E. 5.2 ff.).\nAuch die Verfahren betreffend die Genehmigung des Berichts einer Beistandsperson fallen\nunter Art. 63 Abs. 3 Bst. d bzw. Art. 70 Abs. 3 Bst. d KESG und sind bei reinen Besuchsrechtsbeistandschaften nach Art. 308 Abs. 2 ZGB kostenlos (E. 5.6)\n\nErwägungen:\n\nI.\n\n1.\n1.1 Das Regionalgericht Emmental-Oberaargau errichtete im Rahmen des Scheidungsverfahrens zwischen A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführerin/Kindsmutter) und B.________ (nachfolgend: Mitbeteiligter/Kindsvater, bisher als\nBeschwerdegegner geführt) über C.________, geb. 24. März 2014 (nachfolgend:\nBetroffene), eine Beistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 2 des Zivilgesetzbuches\n(ZGB; SR 210) zwecks Überwachung des persönlichen Verkehrs.\n1.2 Mit Entscheid vom 17. September 2018 vollzog die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Emmental (nachfolgend: Vorinstanz) den Entscheid des\nRegionalgerichts Emmental-Oberaargau vom 17. Mai 2018 und ernannte\nD.________ zur Beiständin. Ihr wurde der Auftrag erteilt, die Kindseltern in der\nSorge um die Betroffene mit Rat und Tat zu unterstützen und den persönlichen\nVerkehr zwischen den Kindseltern zu überwachen.\n1.3 Am 22. April 2020 entliess die Vorinstanz D.________ infolge Umzugs der Kindsmutter mit der Betroffenen aus ihrem Amt. E.________ wurde zur neuen Beiständin\nfür die Betroffene mit gleichbleibenden Aufgaben ernannt.\n1.4 D.________ erstellte per 31. Juli 2020 den Schlussbericht über die Beistandschaft\nfür den Zeitraum vom 17. September 2018 bis 30. April 2020.\n1.5 Mit Entscheid vom 9. Dezember 2020 genehmigte die Vorinstanz den Schlussbericht der Beiständin (Ziff. 1). Die Beiständin D.________ wurde vorbehältlich der\ngesetzlichen Verantwortlichkeit gemäss Art. 454 ZGB entlastet (Ziff. 2). Die\nVorinstanz stellte fest, dass die Entschädigung der Beiständin zulasten des Kantons Bern gehe (Ziff. 3). Die Verfahrenskosten setzte sie auf CHF 250.00 fest und\nauferlegte sie den Kindseltern je hälftig (Ziff. 4).\n\n2\n2.\n2.1 Gegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 29. Dezember 2020 (Posteingang am 30. Dezember 2020) Beschwerde beim Kindes- und\nErwachsenenschutzgericht des Kantons Bern. Sie beantragte sinngemäss die Aufhebung von Ziff. 4 des angefochtenen Entscheids (pag. 1 ff.).\n2.2 Die Vorinstanz schloss mit Vernehmlassung vom 13. Januar 2021 auf kostenfällige\nAbweisung der Beschwerde (pag. 11 ff.).\n2.3 Mit Verfügung vom 3. Februar 2021 wurde den Parteien mitgeteilt, dass das Verfahren durch Obergerichtssuppleant Horisberger weitergeführt wird. Der Instruktionsrichter stellte fest, dass der Mitbeteiligte keine Beschwerdeantwort eingereicht\nhatte. Er ordnete – vorbehältlich allfälliger umgehend einzureichender Bemerkungen – keinen weiteren Schriftenwechsel an und stellte den schriftlichen Entscheid\nin Aussicht (pag. 17 ff.).\n2.4 Daraufhin liessen sich die Parteien nicht mehr vernehmen.\n\nII.\n\n"}