O., N. 24 zu Art. 363 ZGB). Die KESB darf gemäss Botschaft nur dann von sich aus vom Willen des Auftraggebers oder der Auftraggeberin abweichen, wenn offensichtlich ist, dass die bezeichnete Person ihren Aufgaben nicht gewachsen ist (vgl. Botschaft vom 28. Juni 2006 zur Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht], BBl 2006 S. 7027). Erkennt die KESB jedoch von Anfang an triftige Mängel und Risiken in der Wahl des Beauftragten, kann der Vorsorgeauftrag wegen seines Schutzzwecks nicht validiert werden (vgl. JUNGO, a.a.O., N. 25 zu Art. 363 ZGB).