29 Abs. 2 BV hinaus ausgedehnt werden. Der Bundesgesetzgeber hat dies mit Art. 447 ZGB getan, indem er die persönliche Anhörung der betroffenen Person vorgeschrieben hat, soweit dies im Einzelfall nicht als unverhältnismässig erscheint (vgl. AUER/MARTI, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 5. Aufl., N 5 f. zu Art. 447 ZGB). Die persönliche Anhörung ist Ausdruck des Persönlichkeitsrechts. Sie steht der betroffenen Person um ihrer Persönlichkeit willen zu und stellt ein höchstpersönliches Recht dar (vgl. AUER/MARTI, a.a.O., N 7 zu Art. 447 ZGB).