{"Signatur": "BE_OG_001", "Spider": "BE_ZivilStraf", "Datum": "2016-11-18", "PDF": {"Datei": "BE_ZivilStraf/BE_OG_001_KES-2016-533_2016-11-18.pdf", "URL": "https://www.zsg-entscheide.apps.be.ch/tribunapublikation/tribunavtplus/ServletDownload/KES_2016_533_323719a1159f182ebd8af5cfa97b333ff61114ecd421be6d2c393d33132eb663dc9daec69bda9215d03ee54d8043e77897682443e33bd8388912420bf221ea4f3ad2e78c621bd6b640517103d6db60419c701403113732c22de7b8b53414de44?path=323719a1159f182ebd8af5cfa97b333ff61114ecd421be6d2c393d33132eb663dc9daec69bda9215d03ee54d8043e77897682443e33bd8388912420bf221ea4f3ad2e78c621bd6b640517103d6db60419c701403113732c22de7b8b53414de44&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=KES_2016_533", "Checksum": "7de375680069a837c01eaf67ef6210f0"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["KES 2016 533"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bern Obergericht Zivilkammern 18.11.2016 KES 2016 533"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Cour suprême Chambres civile 18.11.2016 KES 2016 533"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Berna Obergericht Zivilkammern 18.11.2016 KES 2016 533"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bern Obergericht Zivilkammern"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Cour suprême Chambres civile"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Berna Obergericht Zivilkammern"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "2. 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November 2016\n\nBesetzung Oberrichter Schlup (Referent), Oberrichterin Apolloni Meier und\nOberrichterin Grütter\nGerichtsschreiberin Weingart\n\nVerfahrensbeteiligte A.________\nvertreten durch Rechtsanwalt B.________\nBeschwerdeführer\n\ngegen\n\nC.________\nvertreten durch Fürsprecher D.________\nBeschwerdegegnerin\n\nKindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Oberland\nWest, Amthausgasse 4, Postfach 74, 3714 Frutigen\nVorinstanz\n\nGegenstand Zustimmung zum Wechsel des Aufenthaltsortes gemäss Art. 301a\nAbs. 2 Bst. b ZGB\nRegelung des persönlichen Verkehrs gemäss Art. 301a Abs. 5\nZGB\nGesuch um unentgeltliche Rechtspflege\n\nBeschwerde gegen den Entscheid der KESB Oberland West vom\n18. Juli 2016 (791012/2016-2933)\nRegeste:\n- Zustimmung zum Wechsel des Aufenthaltsortes der Kinder zusammen mit der hauptbetreuenden Mutter gemäss Art. 301a Abs. 2 Bst. b ZGB (E. 22).\n- Neuregelung des persönlichen Verkehrs von Amtes wegen (E. 23).\n\nErwägungen:\n\nI.\n\n1. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Oberland West (nachfolgend\nVorinstanz) stimmte mit Kammerentscheid vom 18. Juli 2016 in Bezug auf die drei\nKinder, E.________, geb. 29. September 2007, F.________, geb. 10. August 2009,\nsowie G.________, geb. 20. April 2011, einem Wechsel des Aufenthaltsortes gemeinsam mit der Kindsmutter C.________ (nachfolgend Beschwerdegegnerin) von\nX.________ im Kanton Bern nach Y.________ im Kanton Basel-Land zu (Ziff. 1\ndes Entscheiddispositivs). In Ziff. 2 des Entscheiddispositivs wies die Vorinstanz\ndas Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege des Kindsvaters A.________ (nachfolgend Beschwerdeführer) zufolge Aussichtslosigkeit ab und auferlegte ihm die\nVerfahrenskosten (Ziff. 3 des Entscheiddispositivs). Einer allfälligen Beschwerde\ngegen den Entscheid wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Ziff. 4 des Entscheiddispositivs).\n\n2. Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 29. Juli\n2016 Beschwerde bei der Zivilabteilung des Obergerichts des Kantons Bern, Kin-\ndes- und Erwachsenenschutzgericht (nachfolgend KESGer) und beantragte Folgendes (pag. 1 ff.):\n1. Der Entscheid der Beschwerdegegnerin [recte Vorinstanz] vom 18.07.2016 sei aufzuheben.\n2. Es sei der Kindsmutter unter der Strafandrohung gemäss Art. 292 StGB zu verbieten, den Aufenthaltsort der gemeinsamen Kinder E.________, geb. 29.09.2007, F.________, geb.\n10.08.2009 und G.________, geb. 20.04.2011, zu wechseln.\n3. Dem Beschwerdeführer sei für das Verfahren vor der Beschwerdegegnerin [recte Vorinstanz]\nsowie für das Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu erteilen und es sei ihm\nder Unterzeichnende als amtlicher Anwalt beizuordnen.\n4. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.\n\n5. Das Verbot gemäss Ziffer 2 sei bis zum Abschluss des Verfahrens als vorsorgliche Massnahme\nzu erlassen.\n\nEventualiter zu Ziff. 2:\n\n6. Der persönliche Verkehr zwischen den Kindern und dem Beschwerdeführer sei neu zu regeln.\n\n- Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MWSt) -\n\n3. Mit Verfügung vom 3. August 2016 bestätigte der Instruktionsrichter den Eingang\nder Beschwerde und gab der Vorinstanz und der Beschwerdegegnerin Gelegenheit, sich zum Gesuch um aufschiebende Wirkung bzw. vorsorgliche Massnahmen\nsowie zur Beschwerde zu äussern (pag. 21 f.).\n\n2\n4. Sowohl die Vorinstanz (Vernehmlassung vom 5. August 2016, pag. 29 ff.) als auch\ndie Beschwerdegegnerin (Stellungnahme vom 10. August 2016, pag. 35 ff.) schlossen in ihren Eingaben auf Abweisung der Anträge auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung und auf Erlass von vorsorglichen Massnahmen.\n\n5. Mit Verfügung vom 12. August 2016 wies der Instruktionsrichter den Antrag auf\nWiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde sowie den Antrag\nauf Erlass einer vorsorglichen Massnahme ab (pag. 53 ff.). Dieser (kurz begründete) Zwischenentscheid wurde nicht angefochten und ist inzwischen in Rechtskraft\nerwachsen.\n\n6. In ihrer Vernehmlassung vom 1. September 2016 beantragte die Vorinstanz, die\nBeschwerde sei – unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschwerdeführers – abzuweisen (pag. 75 ff.).\n\n"}