{"Signatur": "BE_OG_001", "Spider": "BE_ZivilStraf", "Datum": "2016-03-29", "PDF": {"Datei": "BE_ZivilStraf/BE_OG_001_KES-2015-284_2016-03-29.pdf", "URL": "https://www.zsg-entscheide.apps.be.ch/tribunapublikation/tribunavtplus/ServletDownload/KES_2015_284_323719a1159f182ebd8af5cfa97b333ff61114ecd421be6d2c393d33132eb663dc9daec69bda9215d03ee54d8043e778bb23cfc674125ca4abb2f1340d084aab00ba6a8cd23fbe65b9d9800396079abc91f6c8e8b81fbd4fa31be37dc2eb5964?path=323719a1159f182ebd8af5cfa97b333ff61114ecd421be6d2c393d33132eb663dc9daec69bda9215d03ee54d8043e778bb23cfc674125ca4abb2f1340d084aab00ba6a8cd23fbe65b9d9800396079abc91f6c8e8b81fbd4fa31be37dc2eb5964&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=KES_2015_284", "Checksum": "e126d34e8b2e89e7912c6577808b9bc7"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["KES 2015 284"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bern Obergericht Zivilkammern 29.03.2016 KES 2015 284"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Cour suprême Chambres civile 29.03.2016 KES 2015 284"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Berna Obergericht Zivilkammern 29.03.2016 KES 2015 284"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bern Obergericht Zivilkammern"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Cour suprême Chambres civile"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Berna Obergericht Zivilkammern"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "2. Zivilkammer  des Obergerichts des Kantons Bern"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Haager Adoptionsübereinkommen und Stiefkindadoption | Adoption"}], "ScrapyJob": "446973/22/2112", "Zeit UTC": "04.12.2025 08:21:36", "Checksum": "8d0bd42f5adbb1a5d650c8a192aea734", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bern Obergericht Zivilkammern 29.03.2016 KES 2015 284\nRegeste:\nHaager Adoptionsübereinkommen und Stiefkindadoption | Adoption\n\nKES 15 284, publiziert Juni 2016\n\nEntscheid des Kindes und Erwachsenenschutzgerichts des Kantons Bern\n\nvom 29. März 2016\n\nBesetzung\nOberrichterin Grütter (Vorsitzende), Oberrichterin Apolloni Meier und Oberrichter Messer\nGerichtsschreiberin von Hünerbein\n\nVerfahrensbeteiligte\n\nX., vertreten durch Fürsprecher F.\nBeschwerdeführerin\n\nY.\nBeigeladener\n\ngegen\n\nA.________\nVorinstanz\n\nGegenstand\nStiefkindadoption\n\nBeschwerde gegen den Entscheid des Kantonalen Jugendamtes (KJA) der Justiz-,\nGemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern vom 6. März 2015\n\nRegeste:\n Art. 2 Abs. 1 HAÜ, Art. 4 lit. c HAÜ (Haager Adoptionsübereinkommen)\n Art. 264 ZGB, Art. 265a Abs. 1 ZGB, Art. 268a Abs. 1 ZGB, Art. 265c ZGB\n Das HAÜ findet auch auf Stiefkindadoptionen Anwendung, sofern mit der Adoption ein\nWechsel des gewöhnlichen Aufenthaltes des Kindes von einem Vertragsstaat in einen\nanderen verbunden ist.\n Die Adoptionsbehörde trifft eine umfassende Abklärungspflicht. Zu prüfen ist unter\nanderem die Voraussetzung der Zustimmung beider Eltern zur Adoption. Bestehen\nbegründete Zweifel an der schriftlich erteilten Zustimmung der leiblichen Mutter und kann\ndie Mutter hierzu nicht befragt werden, da sie zurzeit unauffindbar ist, darf die\nAdoptionsbehörde die Zustimmung zur Adoption verweigern.\n Gründe, von der Zustimmung der leiblichen Mutter abzusehen, sind vorliegend keine zu\nbejahen. Insbesondere kann hierzu nicht auf Fakten, welche in offensichtlicher\nUmgehungsabsicht der einschlägigen nationalen und internationalen Bestimmungen zur\nAdoption geschaffen wurden, abgestellt werden.\n Die Adoptionsbehörde hat vorrangig das Kindeswohl zu beachten. Mit einer Zustimmung\nzur Adoption würde dem Kind vorliegend das Recht genommen, sich später als Opfer des\nwiderrechtlichen Vorgehens der Beschwerdeführerin und des Beigeladenen zu sehen.\n\nRedaktionelle Vorbemerkungen:\nX. und Y. sind miteinander verheiratet und haben keine gemeinsamen Kinder. Nach mehreren\ngescheiterten Versuchen, ein Kind zu adoptieren, anerkannte Y. im Staat Z. das Kind K. Rund\nein Jahr nach der Verbringung von K. in die Schweiz stellte X. ein Gesuch um\nStiefkindadoption. Das Kantonale Jugendamt der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion\ndes Kantons Bern lehnte das Gesuch ab, wogegen X. Beschwerde erhob.\n\nAuszug aus den Erwägungen:\n\n(...)\n\n"}