{"Signatur": "BE_OG_001", "Spider": "BE_ZivilStraf", "Datum": "2013-12-12", "PDF": {"Datei": "BE_ZivilStraf/BE_OG_001_KES-2013-558_2013-12-12.pdf", "URL": "https://www.zsg-entscheide.apps.be.ch/tribunapublikation/tribunavtplus/ServletDownload/KES_2013_558_323719a1159f182ebd8af5cfa97b333ff61114ecd421be6d2c393d33132eb663dc9daec69bda9215d03ee54d8043e778dc67994fbd93938041a641dfa46aab93b76822f26123ba203618c05ef526636c36dff2bfb565f48a1f338ef7cc157715?path=323719a1159f182ebd8af5cfa97b333ff61114ecd421be6d2c393d33132eb663dc9daec69bda9215d03ee54d8043e778dc67994fbd93938041a641dfa46aab93b76822f26123ba203618c05ef526636c36dff2bfb565f48a1f338ef7cc157715&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=KES_2013_558", "Checksum": "c870f72d81a54734d9cf39d3e1cead29"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["KES 2013 558"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bern Obergericht Zivilkammern 12.12.2013 KES 2013 558"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Cour suprême Chambres civile 12.12.2013 KES 2013 558"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Berna Obergericht Zivilkammern 12.12.2013 KES 2013 558"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bern Obergericht Zivilkammern"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Berne Cour suprême Chambres civile"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Berna Obergericht Zivilkammern"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "2. Zivilkammer  des Obergerichts des Kantons Bern"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Einholung eines Kurzberichts ohne vorgängige Gelegenheit, Ergänzungsfragen zu stellen - keine sofortige Rechtsmittelmöglichkeit | Diverses"}], "ScrapyJob": "446973/22/2112", "Zeit UTC": "04.12.2025 08:38:41", "Checksum": "fd635e0e25480be4966173f63cac44e0", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bern Obergericht Zivilkammern 12.12.2013 KES 2013 558\nRegeste:\nEinholung eines Kurzberichts ohne vorgängige Gelegenheit, Ergänzungsfragen zu stellen - keine sofortige Rechtsmittelmöglichkeit | Diverses\n\nKES 13 558, publiziert März 2014\n\nEntscheid des Kindes- und Erwachsenenschutzgerichts des Kantons Bern\n\nvom 12. Dezember 2013\n\nBesetzung\nOberrichter Bähler (Einzelrichter)\nGerichtsschreiberin Mattiello-Kohler\n\nVerfahrensbeteiligte\nX.,\nvertreten durch Rechtsanwältin A.\nBeschwerdeführerin\n\nY.,\nBeistand: B.\nBetroffene\n\ngegen\n\nKindes- und Erwachsenenschutzbehörde Z.,\nVorinstanz\n\nGegenstand\nAbklärung des Sachverhalts gemäss Art. 446 ZGB\n\nBeschwerde gegen die verfahrensleitende Verfügung der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Z. vom 16. Juli 2013\n\nRegeste:\n- Art. 61 Abs. 3 Bst. a VRPG\n- Die Einholung eines Kurzberichts ohne vorgängig Gelegenheit zu gewähren, Ergänzungsfragen einzureichen, stellt keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil dar,\nwelcher die ausnahmsweise Möglichkeit einer sofortigen Anrufung der Rechtsmittelinstanz rechtfertigen würde.\nRedaktionelle Vorbemerkungen:\nAngefochten war eine verfahrensleitende Verfügung, mit welcher die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) ein Erwachsenenschutzverfahren betreffend die Genehmigung\neines Vergleichs des Beistandes der Betroffenen sowie deren Tochter/Beschwerdeführerin\ngemäss Art. 416 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB eröffnete. Der Vergleich beinhaltete die Anerkennung der\nUngültigkeit des von der Betroffenen und ihrem verstorbenen Ehemann geschlossenen Erbvertrages (gegenseitige Alleinerbeneinsetzung) aufgrund fortgeschrittener Demenz und demzufolge die Geltung des gesetzlichen Erbrechts. Die KESB beauftragte mit der angefochtenen\nVerfügung den Hausarzt der Betroffenen sowie die damals beurkundende Notarin, gestützt\nauf Art. 446 ZGB einen Kurzbericht zu verschiedenen konkret gestellten Fragen einzureichen.\nDie Beschwerdeführerin hat die Verfügung der KESB angefochten mit der Begründung, ihr\nrechtliches Gehör sei verletzt worden, weil sie vor Einholung des Kurzberichtes nicht die Möglichkeit gehabt habe, Ergänzungsfragen zu stellen.\n\nAuszug aus den Erwägungen:\n\n(...)\n\nII.\n\n(...)\n\n"}