Der Anwalt bzw. die Anwältin soll dem Klienten als objektiv urteilender Helfer dienlich sein. Er bzw. sie darf die Anordnungen des Klienten nicht gedankenlos befolgen, sondern ist verpflichtet, die Wünsche seiner bzw. ihrer Klienten zu überprüfen und ggf. zu übergehen (FELLMANN in: Fellmann/Zindel, Kommentar zum Anwaltsgesetz, 2. Auflage, 2011, Art. 12 N 31).