, insbesondere S. 51 ff.). Ist der Anteil des einen Elternteils wesentlich grösser als derjenige des anderen, spricht man von alleiniger Obhut, ansonsten von alternierender Obhut (vgl. Art. 298 Abs. 2ter ZGB). Als Grenzwert wird üblicherweise ein Wert von rund einem Drittel angenommen (ZENO RAVEANE, a.a.O., S. 48, mit vielen Hinweisen; ROLF VETTERLI, in: Ingeborg Schwenzer [Hrsg.], FamKomm Scheidung, Band I, 3. Aufl. 2017, N. 1 zu Art. 176 ZGB); der Gesetzgeber und das Bundesgericht haben sich dazu – noch – nicht geäussert (vgl. BGE 147 III 121 E. 3.2 und Urteil des Bundesgerichts 5A_312/2019 vom 17. Oktober 2019 E. 2.1.1).