Das Bundesgericht hat offengelassen, ob nach Art. 278 Abs. 3 SchKG nur echte Noven oder auch unechte Noven berücksichtigt werden können (BGE 140 III 466 E. 4.2.3). Lehre und kantonale Rechtsprechung sind mehrheitlich der Auffassung, vor der Rechtsmittelinstanz könnten nur echte Noven vorgebracht werden, d.h. solche Tatsachen, die erst nach dem Entscheid über die Arresteinsprache bzw. nach dem letzten Parteivortrag im Einspracheverfahren eingetreten sind (vgl. etwa: FELIX MEIER-DIETERLE, in: Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar SchKG, 2. Aufl. 2014, N. 15 zu Art. 278 SchKG ; HANS REISER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs II, 2. Aufl. 2010, N. 46 zu Art.